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Gindele. News.

In Zusammenarbeit mit #azubi4me stellen sich unser Auszubildenden sich und ihren Beruf vor.

Messen 2026

05. bis 07. Mai
MedtecLive, Messe Stuttgart

09. bis 11. Juni
KPA Kunststoff Produkte Aktuell, Messe Bad Salzuflen

Verfahren und Techniken

Auch unter dem Begriff Reel to Reel bekannt. Hier erfolgt die Abwicklung von einem Stanzband auf einer Spule in das Spritzgusswerkzeug. Nach dem Spritzvorgang wird das Stanzband auf leere Spulen aufgewickelt. Natürlich ist auch das vor- bzw. nachschalten von Trenn- und Biegewerkzeugen möglich. So können dem Kunden die Produkte auf Spulen oder in Trays zur Verfügung gestellt werden.

Der Begriff Computer-Aided-Design (CAD) steht für rechnerunterstützte Konstruktion. Mit dem CAD Programm werden 2D-Zeichngen abgeleitet aber auch 3D-Volumen und Flächenmodelle erstellt. Weiter können die verschiedensten Simulationen wie FEM, Moldflow, Licht usw. durchgeführt werden. Die Modelle dienen auch zur Weiterverarbeitung an CNC-Maschinen. Das CAD ist auch ein wichtiger Bestandteil der computerintegrierten Produktion (CIM) die sich dem Entwurf der Fertigung (CAM) anschließt. Bei uns kommt das CAD Programm CATIA V5 zum Einsatz.
Der Bergriff Computer-Aided-Manufacturing (CAM) steht für rechnerunterstützte Fertigung. Hierbei werden direkt Modelle und Zeichnungen direkt aus dem CAD übernommen und zu den verarbeitenden Codes (CNC) der verschiedenen Maschinen (z.B. Senk-/Drahterodieren, Fräsen usw.) verarbeitet. Anschließend werden die Daten direkt über die entsprechenden Schnittstellen an die Maschine weitergeleitet. Neben der auftragsbezogenen Arbeit von Daten ist die Archivierung und Standardisierung ein Aufgabenfeld des CAM. Wir arbeiten mit CATIA V5 und PEPS.

Neue Gestaltungsmöglichkeiten für den Leichtbau. Durch die Verbindung hochfester Metalle mit Kunststoffen können stabile Bauteile mit einer großen Gestaltungsfreiheit hergestellt werden. Die Vorteile beider Materialien, Kunststoff und Metall, werden kombiniert und summieren sich.
Im Gegensatz zur Inserttechnik und Outserttechnik werden in der Hybridtechnik beide Werkstoffe in zusammenhängender Form mit unterschiedlichen Funktionsmerkmalen gestaltet.
Die meisten Anwendungen finden sich in der Automobilindustrie. Aber auch bei den Anwendungsgebieten „weiße Ware“ und in der Möbelindustrie findet man den Trend zum Einsatz von Hybridtechnik.

Unter Insert versteht man den Einsatz von Metallteilen im Verbund mit dem Kunststoff. Hierbei werden Metallteilen (z. B. Gewindebuchsen, Wellen) in das Spritzgusswerkzeug eingelegt und umspritzt.

Das meist verwendete Spritzgießverfahren (oft umgangssprachlich auch als Spritzguss oder Spritzgussverfahren bezeichnet) ist das Thermoplast-Spritzgießen. Beim Spritzgießverfahren können in einem Arbeitsablauf einfache sowie komplexe Geometrien hergestellt werden. Ein besonderer Vorteil findet das Spritzgießverfahren in der Massenfertigung, auf Grund kurzer Zykluszeiten und geringer Nacharbeit. Spritzgussteile können mit Massen zwischen einigen Milligramm und ca. 50 kg hergestellt werden. Mit dem Spritzgießen lassen sich Gegenstände mit hoher Genauigkeit herstellen. Dabei kann die Oberfläche des Bauteiles nahezu frei gewählt werden. Glatte Oberflächen für optische Anwendungen, Narbungen für berührungsfreundliche Bereiche, Muster und Gravuren lassen sich herstellen.
Auch der Verbund aus Kunststoff und Metall findet eine häufige Anwendung in der Spritzgussfertigung. Hierbei werden Gewindebuchsen, Kontakteinheiten, Stanzgitter oder auch Endlosbänder umspritzt. Auch die Verfahren Insert- /Outsert Technik, sowie Reel-to-Reel (Bandumspritzen) werden in unserem Haus umgesetzt.
Die Thermoplaste werden oft durch Füllstoffe und Additive für das spätere Anwendungsgebiet modifiziert. Darunter befinden sich Füllstoffe wie Glaskugeln, Glasfasern, Mineralien usw.

Funktion einer Spritzgussmaschine: Das Kunststoffgranulat wird der Plastifiziereinheit über einen Trichter oder über eine Materialförderungsanlage zugeführt. Über eine Schnecke wird es zur Spritzdüse befördert und dabei bis zur Schmelze aufgeheizt. Die maximale Menge der plastifizierten Masse wird über den Hub des vor und zurückgehenden Spritzkolbens bestimmt. Die Schmelze fließt über den Angusskanal in das Werkzeug. Das Werkzeug wird unter Druck in der Schließeinheit zugehalten. Das Werkzeug wird auch je nach Einsatz temperiert. Das Formteil erstarrt unter Nachdruck im Werkzeug. Hierbei schwindet das Formteil. Jedes Material hat seinen eignen Schwindungsfaktor. Während das Werkzeug über die Haupttrennebene öffnet wird das Formteil ausgestoßen. Der Prozess beginnt nun von vorne.

Durch das Tampondruck-Verfahren können geformte Teile, auch auf konvex oder konkav gewölbten Flächen, bedruckt werden. D.h. alle Teile, die keine geraden Druckflächen aufweisen und somit im Siebdruck nicht oder nur schwer bedruckbar sind. Die Druckfarbe wird von einem geätzten Klischee durch einen elastischen Silikon-Tampon aufgenommen. Der Tampon passt sich durch ein herabsenken dem Druckklischee an und übernimmt das Druckbild. Es erfolgt ein sogenanntes indirektes Drucken.

Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines nicht festen Stoffes oder Fluids. Der Kehrwert der Viskosität ist die Fluidität, ein Maß für die Fließfähigkeit eines Fluids. Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid; je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es. Normalerweise wird mit dem Begriff Viskosität die Viskosität in Scherung verbunden, es ist allerdings auch möglich die Viskosität in Dehnung zu messen. Teilchen zäher Flüssigkeiten sind stärker aneinander gebunden und somit unbeweglicher; man spricht daher auch von der inneren Reibung. Sie resultiert nicht nur aus den Anziehungskräften zwischen den Teilchen des Fluids (Kohäsion). Bei Feststoffen verwendet man stattdessen die Begriffe der Duktilität, Sprödigkeit und Plastizität. Gelegentlich wird Zähigkeit als Synonym für Viskosität verwendet. Der Begriff Viskosität geht auf den typisch zähflüssigen Saft der Beeren in der Pflanzengattung Misteln (Viscum) zurück. Aus diesen Misteln wurde der Vogelleim gewonnen, 'viskos' bedeutet also grob 'zäh wie Vogelleim'.

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